Urlaub in Deutschland

Am 01. April geht es endlich los. Die Wohnung ist ausgeräumt, die Hütte platzt aus allen Nähten, das Auto ist gepackt und die Pinscher und ich sind startklar. Die Fahrt beginnt damit, dass ich meine EC-Karte an der Tankstelle vergesse... Große Aufregung, aber dann ging es endlich los Richtung Finnland. Die ersten 100km auf finnischen Straßen waren eine Katastrophe. Blankes Eis und tiefe Spurrillen... na fein!


Nachdem dieser gruselige Abschnitt hinter uns lag, sind wir gefahren bis Luleå und haben die Nacht bei Sandra verbracht. Sandra und ich hatten uns über ein Jahr lang nicht gesehen, und somit war die Freude sehr groß.

 

Von Luleå bin ich fast durchgängig bis Fehmarn gefahren. Eine paar Stunden Schlaf im Auto waren drin, aber ich wollte schließlich heim. In Fehmarn an der Fähre wurde ich von meinem tollen Opa in Empfang genommen. Er kam tags zuvor mit dem Zug angefahren und hat mich die letzten paar hundert Kilometer bis nach Hause gebracht.

 

Daheim haben wir ausgiebig die Freuden des deutschen Alltags genossen... Für die Hunde gab es leckere Lammbeine.

 

 

Daniel sei Dank hatte ich die Möglichkeit, seine Jewel weitestgehend zur freien Verfügung zu haben. Jewel war nach ihrer OP im Frühjahr wieder soweit genesen, dass man sie langsam wieder reiten konnte. Was soll ich sagen, es war herrlich!

Für Blue und Devil war es ein Paradies. Die Temperaturen waren sehr pinscherfreundlich, oft konnte Blue seinem liebsten Hobby nachgehen, und ausgiebig schwimmen. Neben vielen Ausritten waren wir mit den Skates unterwegs oder mit alten Hundekumpels ausgiebig spazieren.

Meine Lieblings-Nase
Meine Lieblings-Nase
Blue mit 7.5 Jahren
Blue mit 7.5 Jahren
Devil
Devil

Leider war der Urlaub nicht nur von schönen Ereignissen geprägt. Nach langem Hin und Her habe ich mich dazu durchgerungen, dass Flicka eingeschläfert werden soll. Nachdem ich unzählige Bilder gemacht habe, und allesamt nix geworden sind, kam Daniel mit seiner Kamera vorbei und schoß im vorübergehen dieses Bild...

Da musste ich also 15.5 Jahre warten, um so ein Bild von meinem Muli zu bekommen. Es ist gut, sie so in Erinnerung zu behalten!

 

Viel haben wir gemeinsam erlebt und ich kann es immer noch nicht glauben, dass sie jetzt weg ist, nicht mehr auf der Weide steht oder liegt. Aber ich muss mir nun auch keine Sorgen mehr um sie machen, wie und ob sie wohl den nächsten Winter überstanden hätte.

Ende Mai mussten wir dann auch schon wieder an die Heimfahrt denken. Das Auto war vollgestopft bis unters Dach, aber alles war drin, was drin sein sollte. In Wetzlar haben wir noch einen Schlitten aufs Dach gebunden, danach ewig im Stau gestanden und sind für den Rest des Tages im Dauerregen gefahren. Eine Übernachtung in Stockholm, eine weitere Übernachtung in Luleå und schon waren wir nach tausenden von Kilometern am Ziel.

 

Eine Nacht haben wir in der Hütte geschlafen, dann sind wir am nächsten Tag in ein Haus gezogen, was wir für ein paar Monate mieten können.

           Unser Nachbar

 

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